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Wissenschaft zukunftsweisend beraten

Der Wissenschaftliche Beirat der HAROW-Studie berät die beteiligten Personen und Einrichtungen in wissenschaftlichen und ethischen Fragen. Er versammelt Experten unterschiedlicher Lebensbereiche, die einen Dialog aus vielfältigen Perspektiven ermöglichen.



Vorsitzender des
Wissenschaftlichen Beirates


Prof. Dr. med. Dr. h.c. Herbert Rübben
Direktor der Klinik und Poliklinik für Urologie, Kinderurologie und Urologische Onkologie am Universitätsklinikum Essen

 

»In Deutschland gibt es bislang keine Daten über die Situation der Männer mit einem lokal begrenzten Prostatakarzinom. Der Wert einer Früherkennung, der Nutzen der unterschiedlichen Behandlungsmethoden oder das Risiko einer abwartenden Strategie sind bisher nicht ausreichend beschrieben worden. Die HAROW-Studie ist daher ein erster Schritt in die richtige Richtung, um den Umgang mit der häufigsten Krebserkrankung des Mannes weiter zu verbessern.«


 

 

 

 

Dr. med. Axel Schroeder
Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V.

 

»Prostatakarzinome werden in der Regel durch niedergelassene Urologen diagnostiziert, die gemeinsam mit dem Patienten über die weitere Behandlung entscheiden. Uns Urologen kommt damit auch bei der Durchführung der HAROW-Studie eine Schlüsselrolle zu. Wir können die Entwicklung unseres Fachbereiches aktiv mitgestalten.«


 

 

 

 

Dr. rer.nat. Eva Susanne Dietrich
Associate Director der HealthEcon AG

 

»Eine Überprüfung der modernen Behandlungs- und Diagnosemöglichkeiten beim Prostatakrebs erfordert nicht allein medizinische, sondern auch aussagekräftige ökonomische Untersuchungen und ein profundes Verständnis der Versorgungsprozesse. Mit der HAROW-Studie werden daher zusätzlich gesundheitsökonomische Daten erhoben.«


 

 

 

 

Hanns-Jörg Fiebrandt
Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.

 

»Zahlreiche Prostatakrebs-Patienten müssen durch erhebliche Nebenwirkungen der Operation, Bestrahlung oder Hormontherapie Einschränkungen ihrer Lebensumstände hinnehmen. HAROW fragt Patienten nach ihrer Lebensqualität und wird ihre Antworten wissenschaftlich auswerten. Die Betroffenen werden eng in die Studie eingebunden.«


 

 

 

 

Prof. Dr. med. Bernd Wullich
Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V.

 

»Die Versorgungsstudie HAROW wird zum ersten Mal festhalten, wie die Prostatakrebs-Patienten hinsichtlich der unterschiedlichen Therapieformen in Deutschland versorgt sind. Ferner erhoffen wir uns Ergebnisse, die es uns Urologen zukünftig erlauben, unsere Patienten individueller zu beraten und zu behandeln. Ein vielversprechender Schritt stellt die Verbindung mit Fragen aus dem Bereich der translationalen Forschung dar.«


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